Rohstoff für die Zellstoff- und Papierindustrie, der als Bruch- oder Durchforstungsholz anfällt. So kann die Forstwirtschaft die notwendige Pflege und den Erhalt des Waldes sicherzustellen.
Bei Papier versteht man unter der absoluten Feuchtigkeit die Wassermenge in Gewichtsprozent, die im Papier vorhanden ist.
Mit Silicon beschichtetes Papier, das dadurch Klebstoffe abstößt.
Für Abdeckungen bei Haftpapieren, Haftfolien und
Haftklebepapiere
Zäher, einreißfester, meist geklebter Karton (250/350 g/qm), für Aktenaufbewahrung. Diese gibt es in vielen verschiedenen Farben.
In der Vergangenheit stellte man fest, dass bis zu 90% der Bücher- und Aktenbestände vom Zerfall bedroht waren. Dies lag u.a. an der chemischen Zusammensetzung der gefertigten Papiere (Holz und saurer Leim bei hohem Holzschliffanteil). Hitze, Kälte und Luftfeuchtigkeit setzten den Papieren ebenfalls zu. Heute werden Papiere ph-neutral gefertigt. Sie sind alterungsbeständig, d.h. sie haben eine Mindesthaltbarkeit von 100 Jahren.
Papiere aus Altpapier oder mit hohem Holzschliffanteil sind weniger haltbar als holzfreie oder sogar hadernhaltige Papiere.
Altpapiere sind der Menge nach der wichtigste Rohstoff der
Papierherstellung. Der Anteil am gesamten Faserstoffeinsatz der
Papierindustrie lag in 2006 bei 69,3% (Zum Vergleich: Holzstoff = 7,6%,
Zellstoff = 22,9%). Wegen der qualitativen Eigenheiten ist das Altpapier
nicht in allen Bereichen der Papierherstellung voll einsetzbar.
Die Altpapiereinsatzquoten betrugen 2006:
- Verpackungspapiere 99%
- Zeitungspapiere 114%
- Hygienepapiere 57%
- Technische Papiere 41%
- Grafische Papiere 26%
Es gibt 43 unterschiedliche Handelsklassen. Hierbei kommt es auf die Sortierung für die Wiederverarbeitung an. Die gemischten Altpapiersorten, die der Papierindustrie heute überwiegend angeboten werden, weisen die unterschiedlichsten Faserqualitäten auf und enthalten neben den Druckfarben auch Verunreinigungen wie Kleber und Kunststoffe. Gut sortierte, "reine" Sorten stehen in der Qualitätsskala obenan, gemischtes Altpapier z.B. aus den Haushalten ist dagegen weiter unten angesiedelt.
International gebräuchliche Maßeinheit, um die Abwasserbelastung mit Chlorkohlenwasserstoff verschiedener Zellstoff-Fabriken miteinander vergleichen zu können. Der AOX-Wert bildet die Grundlage für die Einteilung in "chlorfrei", "chlorarm" und "chlorgebleicht". Der Wert ist das Maß für die Summe aller chlorhaltigen, organischen Verbindungen und damit auch für die Menge an eingesetztem Chlor.
Papiere, die auf Dauerhaftigkeit ausgelegt sind und für Aufzeichnungen mit langer Lebensdauer verwendet werden.
Papier besteht neben den Faserstoffen organischer Bestandteile aus
sogenannten
Füllstoffen. Der Anteil dieser Füllstoffe kann durch
Verbrennen (Veraschen) des Papiers ermittelt werden. Deshalb
"Aschegehalt".